SPDqueer Brandenburg

SPD ruft Cottbuser OB auf, Regenbogenflaggen zu hissen!

SPD beim CSD Cottbus 2014 vor dem Rathaus Cottbus

Vor dem Cottbuser Rathaus und dem Stadthaus sollen 2017 keine Regenbogenflaggen hängen. „Damit bricht der Oberbürgermeister Holger Kelch eine viele Jahre währende Tradition, die anlässlich des CSD in Cottbus zu keinem Zeitpunkt infrage gestellt wurde“, so der SPD Vorsitzende Gunnar Kurth.

Die SPD Cottbus und die Arbeitsgemeinschaft SPDqueer rufen den OB daher auf, wie in den Vorjahren auch, die Fahnen zu hissen.

"Ein klares und öffentliches Bekenntnis zu einem bunten Cottbus ist wichtig. Mit der Regenbogenflagge setzt die Stadt auch ein offizielles Zeichen, dass LSBTI-Menschen Wertschätzung erfahren", ergänzt Dirk Lamm, Vorsitzender der AG SPDqueer Brandenburg. „Wenn der OB die Flagge, aus welchen Gründen auch immer, nicht aufhängen möchte, dann sollte er dies auch offen und ehrlich sagen", so Lena Kostrewa, Vorsitzende der SPD Fraktion Cottbus, „anstatt sich hinter fadenscheinigen Ausreden zu verstecken.“

„Die Regenbogenflaggen werden in vielen Städten an öffentlichen Plätzen und Verwaltungsgebäuden an offiziellen Fahnenmasten aufgehängt. Menschen, die nicht heterosexuell sind, fühlen sich durch diese öffentliche Würdigung ihres Engagements für Akzeptanz und Gleichstellung wertgeschätzt. Dass die zweitgrößte Stadt Brandenburgs an dieser Stelle eine Kehrtwende macht, wirkt anachronistisch. Es ist schließlich 2017", so Gunnar Kurth weiter.

„Eine derartige Entscheidung, die auch eine negative Außenwirkung für unsere Stadt nach sich zieht, sollte gemeinsam mit den Stadtverordneten abgestimmt sein. Dem Oberbürgermeister scheint das Gespür hierfür zum wiederholten Male abhandengekommen zu sein“, so Lena Kostrewa abschließend.

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