SPDqueer Brandenburg gedenkt der Opfer der NS-Diktatur

Veröffentlicht am 25.04.2018 in Allgemein

Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge nahmen wir an der Gedenkveranstaltung in der Mahn- und Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen teil.

Der LSVD Berlin-Brandenburg organisierte eine Gedenkstunde für die inhaftierten Homosexuellen. Der Historiker Alexander Zinn hielt vor der ehemaligen Häftlingsbaracke eine Rede über die Schicksale des Lehrers und Homosexuellenaktivisten Dr. Kuno Fiedler und des Postbeamten Max Herbert Apelt. Anschließend legten unterschiedliche Organisationen ihre Blumen und Kränze an der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des NS-Regimes ab.

Die Überlebenden Bernt Lund und Leon Schwarzbaum verdeutlichten, dass es nur mit einem unermüdlichen Engagement aller gelingt, dass sich ein Deutschland wie zwischen 1933 und 1945 niemals wiederholt.

Der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und die Politikerinnen vor Ort erwähnten ausdrücklich auch die homosexuellen Gefangenen und warnten vor entstehender Homophobie in der heutigen Zeit.

Der SPDqueer Brandenburg ist es wichtig, an die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der NS-Zeit zu erinnern. Das gilt insbesondere auch für das Gedenken an in NS-Zeit verfolgte und umgekommene lesbische Frauen und Mädchen.