15.05.2020 in Landespolitik

IDAHOBIT 2020

 

Im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi und Transphobie (IDAHOBIT) hissen Ministerin Ursula Nonnemacher und Barbara Richstein, MdL,  die Regenbogenflagge im Innenhof des Landtags Brandenburg.


Zahlreiche Vertreter*innen der Community und Abgeordnete der demokratischen Fraktionen nahmen auch in diesem Jahr daran teil.

Unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin setzt das Brandenburgische Parlament seit vielen Jahren dieses klare Zeichen für Akzeptanz und Gleichstellung.

27.01.2020 in Allgemein

75 Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

 

Heute vor 75 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Unsere Gedanken sind bei den zahllosen Opfern der nationasozialistischen Terrorherrschaft. Juden, Sinti und Roma, Schwule und Lesben, Sozialdemokraten, Kommunisten, Kriegsgefangene, Menschen mit Behinderung und viele andere unliebsame Gruppen wurden eingesperrt, gequält und ermordet. Heute erinnerten der LSVD und der Landesverband Deutscher Sinti und Roma bei gemeinsamen Gedenkveranstaltungen in Berlin an das unmenschliche Leid. Seid wachsam!

25.01.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaften

 

Die Arbeitsgemeinschaften der SPD Brandenburg luden heute zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang nach Potsdam ein. "Wir wollen miteinander reden" lautete unser Motto. Danke an Erik Stohn und Klara Geywitz für die Grußworte. Wir sind als Arbeitsgemeinschaften die Basis und die Fachkompetenz für unsere Abgeordneten und für unser Regierungsteam.

22.01.2020 in Landespolitik

AfD Brandenburg fordert "traditionelles Familienbild"

 

Die AfD-Fraktion brachte heute einen Entschließungsantrag für ein sogenanntes "traditionelles Familienbild" in den Landtag ein.

Gemeinsam mit der Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg, Genoss*innen unserer AG, interessierten Menschen aus der Community und unserem queerpolitischen Sprecher Uwe Adler, MdL verfolgten wir die Aussprache und die Ablehnung des Antrages mit Gegenstimmen der AfD und Enthaltungen der Freien Wähler.

02.01.2020 in Allgemein

Die neue Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg

 
Logo der neuen Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg

 

 

Pressemitteilung der SPDqueer Brandenburg vom 2. Januar 2020:

 

 

Eine neue Chance zur Umsetzung des Landesaktionsplanes „Queeres Brandenburg“

 

 

Die SPDqueer Brandenburg begrüßt, dass das brandenburgische Sozialministerium das Projekt "Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg" neu ausgeschrieben hat. Die Neuausschreibung entspricht den Forderungen, die sich aus der Erarbeitungsphase des Landesaktionsplan "Queeres Brandenburg" ergeben.

 

Das Resultat des neutralen Ausschreibungsverfahrens ist ein Trägerwechsel. Wir fordern, dass die neue LKS "Queeres Brandenburg" ab 2020 verbands- und vereinsneutral, die vielen guten Regenbogenprojekte der Trägerlandschaft an die Zivilgesellschaft in den Städten und Gemeinden Brandenburgs weitervermittelt und alle Interessenten zu Veranstaltungen zur Weiterentwicklung des LAP "Queeres Brandenburg" einlädt.

 

Die SPDqueer Brandenburg begrüßt ferner, dass das brandenburgische Sozialministerium, dem bisherigen Trägerverein AndersARTiG e. V., weitere finanzielle Unterstützung zugesagt hat, so dass Defizite, die sich aus der Neuvergabe der LKS an einen anderen Träger ergeben, mit neuen Projekten kurzfristig gedeckt werden können und die Existenz bestehender Projekte gesichert ist.

Die Brandenburger queeren Strukturen sind nicht gefährdet, da weder finanzielle Mittel gekürzt, noch notwendige Projekte nicht gefördert werden. Es fand lediglich ein Trägerwechsel bei einem Projekt statt.

 

Das Vergabeverfahren ist rechtzeitig angekündigt worden, die Ausschreibung war klar und die Einsetzung einer unabhängigen Fachjury war der richtige Weg für die Neuausschreibung. Es ist im gesetzlichen Vergabeverfahren nicht vorgesehen, dass Fördermittelempfänger selbst im Vergabeausschuss über den eigenen Erhalt von Fördergeldern bestimmen.

 

Es ist innerhalb der Brandenburger Community, insbesondere innerhalb der dort tätigen Vereine, ein hoher Verbesserungsbedarf in der gegenseitigen Kommunikation entstanden. Dieses Manko konnte in den letzten Jahren nicht abgebaut werden. Wir verbinden mit dem Trägerwechsel nun die Hoffnung, dass zukünftig zum Wohl der gemeinsamen Sache auch gemeinsam kommuniziert und gearbeitet werden kann.

 

Wir erwarten, dass sämtliche LSBTTIQ*-Menschen, die sich als Teil der Brandenburger Community verstehen, respektvoll und fair miteinander und auch mit den Mitgliedern und Mitarbeitenden aller in Brandenburg arbeitenden queeren Vereine sowie der Landeskoordinierungstelle Queeres Brandenburg umgehen.

 

Potsdam, 2. Januar 2020