Herzlich willkommen bei der SPDqueer Brandenburg

 

 

Wer wir sind

Wir sind die Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz  und Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und allen, die sich der queeren Community zugehörig fühlen (LSBTIQ*). Unser Ziel ist es, die Akzeptanz gegenüber nicht-heterosexuellen Lebensentwürfen in unserer Gesellschaft zu erhöhen, gegen Ausgrenzung zu kämpfen und dadurch ein vielfältiges Miteinander für alle Menschen in Brandenburg zu ermöglichen. 

Uns gibt es in der SPD Brandenburg seit 2007. Wir wurden als Arbeitskreis Schwusos gegründet und sind seit 2012 eine Arbeitsgemeinschaft. Wir fordern und fördern eine inhaltliche Auseinandersetzung in der SPD und in der Gesellschaft zu unseren Themen. 

Was uns antreibt

Wir arbeiten an der Akzeptanz für LSBTIQ* in der SPD  und in der Gesellschaft. Wir wollen bei der rechtlichen Gleichstellung nicht auf halbem Wege stehen bleiben. Intersexuelle und transidente Menschen brauchen gesetzliche Regelungen, die sie nicht diskriminieren. Das Ziel der Antidiskriminierung von LSBTIQ*-Menschen muss in das Grundgesetz. 

Wir kämpfen gegen Mehrfachdiskriminierungen. So werden schwarze, bisexuelle Frauen anders diskriminiert als weiße, schwule Männer. Wir treten einem Roll Back zu veralteten Familienbildern entgegen. 

Realität ist die Angst vor schiefen Blicken aus der Nachbarschaft, in der Schule und am Arbeitsplatz bis hin zum Verlust der Arbeitsstelle. Ein Coming Out kann den Verlust von Freundschaften bedeuten.  LSBTIQ*Menschen sind oft Ziel von Mobbing und gewalttätigen Übergriffen. Deshalb setzen wir uns für eine Umsetzung eines Landesaktionsplanes gegen Homo- und Transphobie in allen Regionen des Landes ein. 

Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbstbestimmt zu entfalten! Dafür machen wir uns stark! 

Was wir fordern

Umsetzung des Landesaktionsplanes gegen Homo- und Transphobie.

Unsere Themen sind u. a. :

  • Gleichstellung für Regenbogenfamilien und Öffnung der Ehe für alle
  • Unterstützung von Aufklärungsangeboten zur Stärkung der Akzeptanz von LSBTIQ*-Vielfalt in allen Schulen und Schulformen
  • Sicherung und Erweiterung von Beratungsangeboten für LSBTIQ*-Menschen
  • Schutz vor Diskriminierung bei vorurteilsmotivierter Gewalt
  • Stärkung der regionalen Selbsthilfestrukturen
  • Schaffung von Schutzeinrichtungen für homosexuelle und transidente Menschen, vor allem Flüchtlinge

Was wir tun

Wir sind das Sprachrohr für LSBTIQ*-Menschen in der SPD und vertreten deren Interessen über die Mitbestimmungsmöglichkeiten innerhalb der SPD. 

Unsere politische Arbeit steht für ein offenes und tolerantes Verhältnis zwischen allen in Brandenburg lebenden Menschen. Wir sind sichtbar bei CSD-Veranstaltungen und Straßenfesten vor Ort. Wir engagieren uns in den Kommunen und transportieren unsere Querschnittsthemen in alle Gremien der SPD.

 

15.04.2019 in Topartikel Veranstaltungen

Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes

 

 

In Ravensbrück und in Sachsenhausen nahm die SPDqueer Brandenburg an den Gedenkveranstaltungen anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung teil. Dr. Axel Drecoll, Bernt Lund, Stefan Chwin und Dr. Martina Münch beschäftigten sich in Sachsenhausen mit dem Thema wie sich aus der ersten deutschen Demokratie das menschenverachtende NS-Terrorregime entwickeln konnte. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke erinnerte in Ravensbrück auch an die lesbischen Opfer des Terrors.

14.03.2019 in Allgemein

Oberhavel unter dem Regenbogen

 

 

Der Kreistag Oberhavel beschloss auf seiner Sitzung vom 13.03.2019 geschlossen - bis auf vier Gegenstimmen und sieben Enthaltungen aus der CDU-Fraktion - und fraktionsübergreifend, dass ab sofort jährlich am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (17. Mai - IDAHOBIT) die Regenbogenflagge vor der Kreisverwaltung Oberhavel in Oranienburg zu hissen ist.

„Der Landkreis Oberhavel ist der erste Landkreis, der eine so eindeutige Beschlusslage zum IDAHOBIT geschaffen hat“, freut sich der Landesvorsitzende der SPDqueer Brandenburg, Marcel Klose. „Es ist insbesondere im ländlichen Raum Brandenburgs notwendig deutliche Zeichen zu zeigen. LSBTTIQ*-Menschen werden durch die Sichtbarkeit der Regenbogenflagge willkommen geheißen und intoleranten Kräften wird verdeutlicht, dass Diskriminierung und Hass vor Ort nicht toleriert wird.“

Den von der Fraktion der SPD/LGU eingebrachten Antrag stellte die Kreistagsabgeordnete Annemarie Wolff, die zugleich Vorsitzende der Jusos Brandenburg und Mitglied des Landesvorstands der brandenburgischen SPD ist, vor: „Wir beantragen die Hissung der Regenbogenflagge, da queeres Leben im Jahr 2019 zu unserer Gesellschaft gehört. Aber gerade außerhalb urbaner Räume fehlt einigen Menschen, insbesondere aus der rechten Ecke, die nötige Toleranz. Aber es fehlt auch die öffentliche Sichtbarkeit dieses wichtigen Themas. Sexualität ist Privatsache, aber Ausgrenzung, Herabwürdigung und Hass sind es nicht! Die Regenbogenflagge ist kein gefährliches oder ausgrenzendes Symbol.“

Der Kreistagsvorsitzende und SPD-Landtagskandidat Karsten Peter Schröder ergänzt: „Der Landkreis Oberhavel steht für Weltoffenheit und Toleranz. Mir ist besonders wichtig, dieses auch offen nach außen zu kommunizieren.“

20.02.2019 in Kommunalpolitik

Oberhavel unter dem Regenbogen

 

Die SPD-Kreistagsfraktion Oberhavel fordert, dass zukünftig am 17. Mai (IDAHOBIT) vor der Kreisverwaltung die Regenbogenflagge gehisst wird und bringt einen entsprechenden Antrag in den Kreistag ein. „Der Landkreis Oberhavel steht für Weltoffenheit und Toleranz“, so der Kreistagsvorsitzende und SPD-Landtagskandidat Karsten Peter Schröder. „Mir ist besonders wichtig, dieses auch offen nach außen zu kommunizieren. Deshalb soll in Oberhavel zukünftig der 17. Mai durch Hissen der Regenbogenflagge begangen werden.“

18.11.2018 in Allgemein

Landesparteitag SPD Brandenburg 17.11.2018

 

 

Die SPDqueer Brandenburg informierte die Besucher*innen des Landesparteitags wieder an einem eigenen Informationsstand über ihre Aufgaben und über die aktuellen Projekte. Mit einer Flyeraktion wurden die Delegierten über den Inhalt des von uns gestellten Antrags Queere Lebensweise in die Primetime aufgeklärt.

Nach der Wahl des Landesvorstands, anderer Gremien und der Delegierten der Brandenburger SPD wurden zahlreiche Anträge zur Gleichstellungspolitik angenommen. Das freut uns sehr. Einen Überblick über die Anträge findet man auf der Website der SPD Brandenburg

Unser Landesvorsitzender redete zum in der Begründung des im Leitantrag Europa formulierten Bekenntnis gegen Diskriminierung sowie gegen Homo- und Transphobie. Wir denken, dass wir zu diesem Themenbereich mit einer Wahl unseres Europawahlkandidaten Simon Vaut hier eine gute Unterstützung in Brüssel bekommen werden. 

Der Antrag zur solidarischen Gesundheitsversicherung liegt bereits der Landttagsfraktion vor, so dass wir uns dazu direkt mit den Ansprechpartner*innen unserer Fraktion verständigen werden. 

Nach der Antragsvorstellung zu Queere Lebensweise in die Primetime und einer Ergänzung wurde dieser Antrag von den Delegierten beschlossen.

Das stimmt uns sehr optimistisch. Die Brandenburger SPD bleibt eben die Partei, die sich für Gleichstellung aller Menschen in einer sozialen Welt einsetzt. Ein klares Bekenntnis!